Bio-Heizen in Hohenstein

Herr Piprek(Landfarm Hohenstein) stellte heute auf einer öffentlichen Veranstaltung seinen Plan vor, wie die Bürger Hohensteins von seiner Biogasanlage profitieren könnten.
Denn bei dieser fällt jede Menge Wärme ab, die momentan ungenutzt in die Umwelt geblasen wird.

Was läge also näher, als wenn man mit dieser überschüssigen Energie den eigenen Haushalt erwärmen könnte.
So jedenfalls der Plan, der der Landfarm vorschwebt.

Leider konnte man nichts genaues über die Kosten sagen, die dann auf denjenigen zukommen würden, würde dieser die Wärme dort beziehen.
Da kann man auch nicht viel zu sagen, denn ohne den Badarf zu kennen, kann man halt kaum Aussagen darüber treffen, wie hoch die Kosten insgesamt werden, die dann entsprechend umgelegt werden müssten.

Herr Piprek sprach von ca. 2000 Euro, die jeder Haushalt in einen Wärmetauscher investieren müsste. Das waren so die einzigen Kosten die bekannt waren.
Die Hauptwärmeleitung durch das Dorf würde dann der Betreiber(Landfarm) kostenmäßig übernehmen und das entsprechend auf den KWH-Preis umrechnen.

Insgesamt waren das sehr wenig Informationen, die heute geboten wurden.
Um den Bedarf zu ermitteln, bat man darum, dass diejenigen, die Interesse an so einer Wärmeversorgung haben, ihren (Heiz)Energieverbrauch der Landfarm mitteilen. Nur so kann man überhaupt erst einmal mit konkreten Zahlen eine Kostenschätzung ermitteln.

Auf Nachfrage, ob denn die Energie auch weiterhin aus BT-Mais (Genmais) gewonnen würde, stellte Herr Piprek klar, dass er das beabsichtigt.
Mit dieser Aussage hat er sicherlich einige potentielle Kunden von vornherein verloren. Das ist schade, da ich einfach nicht begreife, warum er so trotzig an dieser Sorte Mais festhält und sich jedesmal mehr Gegner schafft.
Es gibt doch sicherlich auch andere Pfanzen, die dasselbe Energiepotential aufweisen, um für die Anlage tauglich zu sein.

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