Wenn man so die Sachen sieht, mit denen sich die “hohe” Politik so befasst, dann bin ich ganz froh, nur die Schwierigkeiten der lokalen Politik meistern zu müssen.
Aus den aktuellen schriftlichen Fragen von Abgeordneten:

Abgeordneter Dr. Edmund Peter Geisen (FDP)
Haben die Bundesregierung und ihre nachgeordneten Behörden, wie z. B. das Umweltbundesamt,
die Forderung des Präsidenten des Umweltbundesamtes erfüllt, („Ich empfehle eine Rückkehr zum Sonntagsbraten“, Berliner Zeitung vom 22. Januar 2009), so dass in den Kantinen der Bundesministerien und der Bundesbehörden allenfalls einmal in der Woche ein Fleischgericht angeboten wird, und falls nein, weshalb nicht?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Peter Altmaier vom 10. Februar 2009
Die Bundesregierung stellt mit Bedauern fest, dass die sog. Sonntagsbratenempfehlung des Präsidenten des Umweltbundesamtes mit dem Ziel der Reduzierung des Methanausstoßes bei fleischproduzierenden Rindern in den Kantinen der Bundesverwaltung an Werktagen aus mehreren Gründen nur bedingt umgesetzt werden kann. Zum einen kann ein einziger Werktagsbraten einen prächtigen Sonntagsbraten kaum ersetzen. Zur vollen Kompensation müssten den Bediensteten mindestens zwei Werktagsbraten pro Woche angeboten werden. Zum anderen wäre ein Sonntagsbraten an Werktagen ein klassischer Fall von Anachronismus.