Verbot für MON 810 (Genmais)

Hier in Hohenstein war der Genmais immer wieder Gesprächsthema, was ja auch kein Wunder ist: Die Hohensteiner Landfarm war bisher einer der eifrigsten Anbauer dieser Maissorte und rief immer wieder Kritiker auf den Plan.

Und am Ende war das Dorf regelrecht gespalten in Gegner und Befürworter.
Ein Umstand, den ich nicht selbst nicht so optimal fand. Meine persönliche Meinung war ja auch immer so, dass ich diverse Gründe der Gegener durchaus nachvollziehen konnte. Nur wenn der Staat einen Anbau zugelassen hat, dann kann man es dem Bauern nicht verdenken, dass er dann den Genmais einkauft und aussäht.

Nun wurde der Anbau von MON 810 verboten, was endlich auch die leidigen Diskussionen beendet. Denn hier vor Ort konnten wir dieses Problem nicht lösen, es hat eher zu weiteren Problemen geführt.

Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist der Umstand, dass erst ganz kurz vor der Aussaat ein Verbot ausgesprochen wird. So eine Landwirtschaftsministerin sollte doch wissen, was die Bauern so im Frühjahr machen. Da ist es kein Wunder, wenn die Landwirte jetzt die entsprechenden Schadensersatzforderungen für bereits gekauftes Saatgut an den Staat stellen werden.

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