Solarpark in Strausberg

zwischen Garzauer und Hohensteiner Straße Demnächst werden sich die Stadtverordneten in Strausberg mit dem Vorhaben “Solarpark Strausberg” beschäftigen müssen.

Ich war ja auf einer Infotour mit dabei, wo wir das Werk, in dem die Solarmodule produziert werden und den Solarpark in Lieberose besichtigt haben.

Auf der Busfahrt war ich noch recht euphorisch, aber wenn ich jetzt täglich an dem Feld vorbeifahre, wo später die Solarmodule stehen sollen, habe ich so leichte Zweifel.

Deshalb würden mich viele Kommentare von euch Lesern freuen, um mal wieder die Meinung anderer Leute einzuholen. Auf den Bildern kommt das Gigantische der Anlage nur schwer rüber, man muss das schon mal selbst gesehen haben.

Die Vorteile, die ich sehe:

– ökologische Stromerzeugung

– Strausberg, als innovativer, moderner Standort, auch für alle sichtbar

– einige wenige Arbeitsplätze entstehen (während des Aufbau weitere)

– die Fläche, die genutzt werden soll, ist für Landwirtschaft nicht ertragreich

 

dem gegenüber stehen:

– über einen langen Zeitraum werden die Module an zwei Einfahrtstraßen von Strausberg da stehen und das Eingangsbild möglicherweise “verschandeln”

– die Fläche steht einem möglichen Wohnungsbau nicht mehr zur Verfügung

– da die Fläche dem Bund und dem Land gehört, verdient die Stadt nichts an dabei

 

Und nun eure Meinung. Passt so etwas hier her? Müssen wir in Strausberg so etwas unbedingt haben? Was seht ihr noch für Vor- und Nachteile?

5 Comments

  1. Wenn alle geeigneten Dächer und Fassaden mit Solarzellen ausgerüstet sind, kann man u.U. auch Felder vollbauen.

    Tho“dezentral ist besser“mas.

  2. Pingback: Ergänzung Solarpark Strausberg « Jens Knoblich

  3. Zugegeben, wer möchte schon gern in der Nähe eines Kohle-, Gas-, oder Atomkraftwerks leben. Hier geht es jedoch um die Nutzung regenerativer Energien, die zudem noch Steuereinnahmen für die Region generieren sollten. Arbeitsplätze entstünden nicht nur temporär durch Konzeption, Aufbau und Produktion der Module, sondern durch Betrieb und Wartung. Und gerade Anlagen dieser Größe machen Investitionen für Projektierer nun einmal rentabel. Wer die Region zukunftssicherer und unabhängiger von Tourismus, Handel und Landwirtschaft positionieren will, sollte das Projekt unterstützen. Das Thema Naherholungsgebiet einer landwirtschaftlichen Brachfläche sehe ich aufgrund der geringen Nutzung wie auch der geplanten naheliegenden Mastanlage mit weniger Brisanz. Stimmen muss jedoch das Gesamtpaket, dann überwiegen hier eindeutig die Vorteile.

  4. Das Ding ist ja schon seit Ewigkeiten vom Tisch. Dafür kommt jetzt eine etwas kleinere Anlage auf ner ehemaligen Müllkippe. Da passt das.

  5. Pingback: Mal wieder Kommunalpolitik mit Straßenbauprogramm, Solarpark, Toilette und anderem

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