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	<title>Jens Knoblich</title>
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	<description>Ortsvorsteher in Hohenstein und Stadtverordneter</description>
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		<title>Mal wieder Neues aus dem Bauausschuss</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Kita Spatzennest]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Strausberg]]></category>
		<category><![CDATA[Uferwanderweg]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz haben wir das dann doch nicht in einer Stunde geschafft, wie der Ausschussvorsitzende avisiert hatte. Aber es waren ja dann doch nur knapp 1,5 Stunden, die wir drüber lagen.
Denn auch wenn man sich in vielen Punkten recht einig ist, passiert es immer wieder, dass gerade dann noch munter über die Vorlagen diskutiert wird.
Neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz haben wir das dann doch nicht in einer Stunde geschafft, wie der Ausschussvorsitzende avisiert hatte. Aber es waren ja dann doch nur knapp 1,5 Stunden, die wir drüber lagen.</p>
<p>Denn auch wenn man sich in vielen Punkten recht einig ist, passiert es immer wieder, dass gerade dann noch munter über die Vorlagen diskutiert wird.</p>
<p>Neben Informationen zum Klimaschutzkonzept, einer Auswertung zur Stadtbuslinie und anderem gab es dann halt die Sachen, bei denen man nachfragen musste.</p>
<p>Wir wurden recht umfassend über das Gesamtkonzept zur Sanierung der Kita Spatzennest informiert und haben dann auch dieser Sanierung und der Einordnung der Maßnahme in den Investitionsplan der Stadt zugestimmt.</p>
<p>Die Kosten dafür werden sich auf ca. 2,2 Mio € belaufen, was mal wieder für die Stadt ein mächtiger Brocken sein wird. Angesichts der recht miesen Haushaltsituation habe ich dann mal vorsichtig gefragt, ob da evtl. noch Einsparmöglichkeiten drin sind. Hätte ich nicht tun sollen. Beim Thema Kita darf man das anscheinend nicht und man wird böse angeguckt.</p>
<p>Ich bin für die Sanierung der Kita, die ja auch sehr gut ausgelastet ist und in einem Wohnviertel liegt, wo viele Kinder es wenigstens in der Kita schön haben sollen.   <br />Aber an so einer Planung sind immer Personen beteiligt, die nicht ganz unvoreingenommen sind. Die einen wollen das Beste für die Kids, die anderen werden prozentual nach der entstehenden Bausumme bezahlt… Irgendwie fehlt mir bei solchen Projekten eine Kontrollinstanz. Als Stadtverordneter kann man das nicht leisten, da man ja nicht die fachliche Ausbildung hat. Man kann nur nachfragen und für sich entscheiden, ob die Antwort befriedigend ausgefallen ist, oder nicht.</p>
<p>Zum nächsten Thema:</p>
<p>Die Anbindung Rudolf-Egelhofer-Straße/Bahnhofstraße ist verkehrssicherheitstechnisch ungünstig. Hier soll eine Art Rückbau erfolgen, so dass aus dem Dreieck eine normale Einmündung wird. Im Zuge dessen wurde nun überlegt, aus den verbleibenden Flächen Parkmöglichkeiten werden zu lassen. Wer die Parkplatzsituation um den Bahnhof in Vorstadt kennt, weiß, dass gerade für die vielen Pendler jeder weitere Parkplatz Gold wert ist. Die entstehen da nun(also nicht vor 2011) und auch Fahrradabstellplätze, was denen einen oder anderen sicher auch freuen wird.</p>
<p>Viel diskutiert wurde auch über den Uferwanderweg zwischen Fischerkietz und Kulturpark. Hier wurde die weitere Planung erst einmal ausgesetzt und das Vorhaben weiter nach hinten verschoben. </p>
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		<title>vorläufiges Ergebnis der Bürgermeisterwahl Strausberg</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich war es vorauszusehen, dass sich ein Kandidat nicht auf Anhieb durchsetzen wird.
So werden wir alle am 21.03.2010 noch einmal zur Wahlurne gebeten.
Die aktuellen Zahlen gibt es wie immer, bei Strausberg-Live. Herr Prinz hat wieder einmal tapfer ausgeharrt und kann ein vorläufiges Ergebnis präsentieren.
Dort sieht es momentan so aus:
- Uwe Kunath, DIE LINKE 1.916 Stimmen
- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war es vorauszusehen, dass sich ein Kandidat nicht auf Anhieb durchsetzen wird.</p>
<p>So werden wir alle am 21.03.2010 noch einmal zur Wahlurne gebeten.</p>
<p>Die aktuellen Zahlen gibt es wie immer, bei Strausberg-Live. Herr Prinz hat wieder einmal tapfer ausgeharrt und kann ein <a href="http://www.strausberg-live.de/index_aktuell.php?open_info=30310" target="_blank">vorläufiges Ergebnis</a> präsentieren.</p>
<p>Dort sieht es momentan so aus:<br />
- Uwe Kunath, DIE LINKE 1.916 Stimmen<br />
- Thomas Frenzel, FDP 276 Stimmen<br />
- Jürgen Sieminiak, DVU 137 Stimmen<br />
- Elke Stadeler, parteilos 3.964 Stimmen<br />
- Hans Peter Thierfeld, parteilos 3.244 Stimmen</p>
<p>Das entspricht auch ungefähr dem Ergebnis, das hier in Hohenstein erzielt wurde:</p>
<p>- Uwe Kunath, DIE LINKE 14 Stimmen<br />
- Thomas Frenzel, FDP 7 Stimmen<br />
- Jürgen Sieminiak, DVU 2 Stimmen<br />
- Elke Stadeler, parteilos 84 Stimmen<br />
- Hans Peter Thierfeld, parteilos 82 Stimmen</p>
<p>Das wird sicher eine spannende Stichwahl&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Diskussionsrunde mit Hans-Georg von der Marwitz</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 16:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Genmais]]></category>
		<category><![CDATA[Hähnchenmast]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rehfelde]]></category>

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		<description><![CDATA[ Gestern hatte der Bürgermeister von Rehfelde, Herr Donath, zu einer Gesprächsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten(CDU) Hans-Georg von der Marwitz eingeladen.
Thema war: “Was heißt Landwirtschaft in der heutigen Zeit?” und es ging u.a. um veränderte Strukturen, Genmais und auch um die Hähnchenmastanlagen, die hier so im Umkreis errichtet werden sollen.
Die Aussagen von Herrn von der Marwitz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 5px 5px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="image" border="0" alt="image" align="left" src="http://www.jensknoblich.de/wp-content/uploads/2010/02/image.png" width="244" height="163" /> Gestern hatte der Bürgermeister von Rehfelde, Herr Donath, zu einer Gesprächsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten(CDU) <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_georg_von_der_marwitz-575-37799.html" target="_blank">Hans-Georg von der Marwitz</a> eingeladen.</p>
<p>Thema war: “Was heißt Landwirtschaft in der heutigen Zeit?” und es ging u.a. um veränderte Strukturen, Genmais und auch um die Hähnchenmastanlagen, die hier so im Umkreis errichtet werden sollen.</p>
<p>Die Aussagen von Herrn von der Marwitz waren recht zurückhaltend. Er versuchte darzustellen, wie die verschiedensten Interessengruppen mit ihren Ideen unter den Abgeordneten versuchen, Meinung zu machen und wie schwierig das sei, dort Kompromisse zu gestalten.</p>
<p>Denn am Ende kommen da immer Kompromisse bei raus und der, der die größte Lobby hat, wird wohl dann am besten mit so einem Kompromiss leben können.</p>
<p>Interessanterweise waren bei dem Termin recht viele Bauern anwesend, die auch das Wort ergriffen. Der Grundtenor ihrer Beiträge war, dass sie nach neuen wirtschaftlichen Betätigungsfeldern suchen müssten und sich ja an Recht und Gesetz halten würden, wenn sie eine Hähnchenmastanlage errichten.</p>
<p>Soweit ist das ja richtig. Anscheinend hat hier die Lobby der Bauern und Schlachthöfe gute Arbeit geleistet, wenn ich mir so ansehe, in welchen geringen Abständen eine solche Anlage zu bestehenden Wohnsiedlungen gebaut werden darf. Ich spreche auch niemandem ab, dass er zusehen muss, wie er über die Runden kommt. Jeder soll sein Geld verdienen und meinetwegen kann das auch mehr sein. Aber es gibt eine Sache, über die ich mich etwas aufregen kann:</p>
<p>In einem (Fast)Schlusswort bat ein Vertreter des Bauernverbandes darum, dass man bei allen Diskussionen und Auseinandersetzungen zum Thema Hähnchenmastanlagen doch gegenseitig fair bleiben, das Gespräch suchen soll und gemeinsam vielleicht Kompromisse finden kann.</p>
<p>Das war eigentlich ein recht gutes Statement, das ich so auch unterschreiben würde.</p>
<p>Nur sehe ich bisher in keinster Weise eine solche Kompromissbereitschaft bei der Landfarm hier in Hohenstein. Im Gegenteil. Das, was einer gern möchte, soll von allen Einwohnern und anderen Gewerbetreibenden(Biobauern, Touristikunternehmen usw.) toleriert werden, weil man ja dem Gesetz genüge getan hat. Das ist kein guter Stil. Trotzdem habe ich gestern noch mal meine Gesprächsbereitschaft angeboten. Reden kann nie schaden und wenn erst die Fronten so verhärtet sind, dass man gar nicht mehr miteinander redet, kann das auch nicht gut sein.</p>
<p>Obwohl die Landfarm einem schon in dieser Hinsicht große Zugeständnisse abringt, wenn ich aktuell sehen muss, dass durch sie für diese Region bereits ein <a href="http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/search.do?pflanzenartId=&amp;bundeslandId=&amp;flaechePlz=15344&amp;flaecheOrt=&amp;meldungstypId=&amp;gvoId=&amp;pageSize=10&amp;method=search&amp;year=2010" target="_blank">möglicher Anbau von Genmais angemeldet wurde</a>.</p>
<p>Ob dieser Anbau in diesem Jahr noch stattfinden wird entscheidet demnächst ein Gericht. Aber allein, dass die Absicht besteht, hier trotz früherer Proteste den Genmais wieder anzubauen, zeigt meiner Meinung nach, wie sehr den Betreibern der Landfarm die Region und die hier wohnenden und arbeitenden Menschen “am Herzen liegen”. Selbige Einstellung vermutet man dann natürlich auch, wenn es um die Hähnchenmast geht.</p>
<p>Herr von der Marwitz sprach gestern noch von der Verantwortung der Landwirte gegenüber der Region, in der sie arbeiten und leben.</p>
<p>Von solcher Verantwortung sind wir hier noch weit entfernt…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gespr&#228;chsrunde mit dem B&#252;rgermeister</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:11:59 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Strausberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich als Ortsvorsteher habe mich gefreut, dass doch einige sich den Termin gemerkt hatten und heute erschienen waren, um den Ausführungen des Bürgermeisters zu lauschen.
Denn dieser steht, wie die anderen Kandidaten, auf der Liste derjenigen, die sich demnächst zur Wahl des Bürgermeisters stellen. 
Wobei sich hier in Hohenstein bis jetzt nur zwei von fünf Kandidaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich als Ortsvorsteher habe mich gefreut, dass doch einige sich den Termin gemerkt hatten und heute erschienen waren, um den Ausführungen des Bürgermeisters zu lauschen.</p>
<p>Denn dieser steht, wie die anderen Kandidaten, auf der Liste derjenigen, die sich demnächst zur Wahl des Bürgermeisters stellen. </p>
<p>Wobei sich hier in Hohenstein bis jetzt nur zwei von fünf Kandidaten angesagt haben. Herr Thierfeld heute und demnächst Frau Stadeler.</p>
<p>Und es war ein informativer und angenehmer Abend. </p>
<p>Herr Thierfeld sprach zunächst über die letzten Jahre in seiner Funktion als Bürgermeister Strausbergs und anschließend wurde munter diskutiert. Und da kamen einige Fragen, die er souverän beantwortete. Er informierte und hörte gleichzeitig zu. Also genauso wie man sich einen Bürgermeister vorstellt. Und da muss man anerkennen, dass er genau das kann.</p>
<p>Er ist nur in einer Lage, die für ihn den Wahlkampf erschwert. Er ist diejenige Person, die immer im Mittelpunkt steht und permanent beobachtet wird. Jede Äußerung wird akribisch ausgewertet, wo sich die anderen Kandidaten nicht äußern brauchen oder einfach nicht beachtet werden. </p>
<p>Wenn dann noch sein Handeln auf Sachen reduziert wird, die er nicht unmittelbar beeinflussen kann, dann kann man eigentlich nicht mehr von gleichen Bedingungen im Wahlkampf sprechen.</p>
<p>Das sollte man vielleicht auch einmal bedenken, wenn die übrigen Kandidaten ihre Sätze mit “ich werde…” “wichtig ist mir….” und so weiter beginnen. Die haben es in ihrer Position einfacher mit ihren Statements…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>S&#252;dspange</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Ausführungen von Jürgen Schmitz zum gestrigen Bauausschuss kann ich mich nur anschließen.
Die geplante Ortsumgehung Hennickendorf-Strausberg ist sicherlich in ihren Details noch auszudiskutieren. Aber ich bin der Meinung, dass diese Straße eine gute Anbindung Strausbergs in Richtung Autobahn darstellt und irgendwann auch wirtschaftlich gesehen werden muss.
Strausberg und die umliegenden Gemeinden setzen auf Touristik. Und hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den <a href="http://www.schmitzjuergen.de/?p=2765" target="_blank">Ausführungen von Jürgen Schmitz</a> zum gestrigen Bauausschuss kann ich mich nur anschließen.</p>
<p>Die geplante Ortsumgehung Hennickendorf-Strausberg ist sicherlich in ihren Details noch auszudiskutieren. Aber ich bin der Meinung, dass diese Straße eine gute Anbindung Strausbergs in Richtung Autobahn darstellt und irgendwann auch wirtschaftlich gesehen werden muss.</p>
<p>Strausberg und die umliegenden Gemeinden setzen auf Touristik. Und hier muss man auch bedenken, dass die ganzen Touristen auch irgendwie die Plätze erreichen müssen, die wir so vehement bewerben. Die Kolonne Berliner Autos wollen wir doch auch nicht am Wochenende in der Stadt heben. Also muss man Alternativen anbieten.   <br />Da ist so eine Ortsumgehung schon sinnvoll.</p>
<p>Und ich denke, dass man in 5 oder 15 Jahren, wenn die Planungen wirklich anfangen, dann die Detailfragen klären muss.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>die Kuh, die man endlos melken kann</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:11:51 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Lokalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klub am See]]></category>
		<category><![CDATA[Strausberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich zu Beginn der Legislaturperiode mal genickt hatte, als es darum ging, sich gegenseitig in den Ausschüssen zu vertreten, durfte ich heute ausnahmsweise auch mal in den Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft.
Was als erstes auffiel, war die straffe Sitzungsführung durch Frau Dr. Bock. Es hatte den Anschein dass man doch zügiger und disziplinierter die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich zu Beginn der Legislaturperiode mal genickt hatte, als es darum ging, sich gegenseitig in den Ausschüssen zu vertreten, durfte ich heute ausnahmsweise auch mal in den Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft.</p>
<p>Was als erstes auffiel, war die straffe Sitzungsführung durch Frau Dr. Bock. Es hatte den Anschein dass man doch zügiger und disziplinierter die Sachen abarbeiten kann, zu denen man sich getroffen hat. Aus dem Bauausschuss bin ich anderes gewohnt.</p>
<p>Die Tagesordnung wurde nach und nach erledigt. Was ich etwas komisch fand, war, dass das Thema “Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Strausberg” zuerst hier behandelt wurde. Hätte eigentlich besser in den Ausschuss für Bauen, <u>Umwelt</u> und Verkehr gepasst.</p>
<p>Durch die Kämmerin wurden die Zahlen für den kommenden Haushalt erläutert und auf die Deckungslücke verwiesen. Wir gehen jetzt kräftig an die Rücklage und werden an diversen Stellen auch mal kürzen müssen. Hier wurde noch einmal, oder wie jedes Jahr, eine bessere Zuarbeit der Verwaltung eingefordert. Mal sehen, ob es diesmal klappt.</p>
<p>Dass wir jetzt schon an die Rücklage heran müssen, ist Ergebnis der kommunalen Arbeit der Rot-roten Kooperation, die im vergangen Jahr mit ihrer Mehrheit kräftig zugelangt hatte, wenn es um das Geldverteilen ging. Ich erinnere da nur an die Öffnung der Großen Straße und den Einbau der versenkbaren Poller. Heute kam raus, dass da bereits mehr Geld ausgegeben wurde, als man uns damals vorrechnete. So kosten die Poller mittlerweile 43.400 Euro, also satte 12.000 Euro mehr als veranschlagt. Für zwei Poller…</p>
<p>Ganz “hübsch” war aber heute der Antrag der Pächter des Klub am See. Da ich nicht weiß, ob das rechtlich OK ist, wenn ich das Schreiben hier veröffentliche, lass ich das lieber und fasse zusammen:</p>
<p>Der Klub kostet viel Geld, dass sie nicht erwirtschaften können. Wenn die Stadt den damals gekauft hätte, dann müsste sie ja mehrere 10000 Euro im Monat aufwenden, um den Klub zu betreiben. Und Kultur sei ja nicht zum Nulltarif zu bekommen. Und so weiter…    <br />Der letzte Satz war ganz interessant: “Wir sind nicht mehr bereit, weiterhin auf eigenen Lohn zu verzichten, um den Kulturbetrieb der Stadt zu subventionieren.”</p>
<p>Die Pächter beantragen mit diesem Schreiben 5000 Euro pro Monat von der Stadt.</p>
<p>Die Stadt soll also den beiden ihren Lohn zahlen, oder wie soll man das verstehen?</p>
<p>Um mal die Historie noch mal hier aufzuzeigen:</p>
<p>Die BIMA wollte das Objekt loswerden und hat es ausgeschrieben. Gegen den massiven Widerstand der Offenen Fraktion hat Rot-Rot durchgesetzt, dass die Stadt mitbietet. Glücklicherweise wurde die Stadt überboten und ein privater Investor hat den Zuschlag bekommen.   <br />Dieser hat dann an die beiden verpachtet.</p>
<p>Die Pächter hatten dann nichts besseres zu tun, als die Mieten für die Räume zu erhöhen, so dass die Stadt teilweise Vereinen Fördermittel ausreichte, damit sie dort noch ihre Veranstaltungen durchführen konnten. Auch für die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung wurden gut erhöhte Mieten seitens der Stadt gezahlt. Da fragt man sich, wie das der frühere Pächter denn geschafft hatte…</p>
<p>Das Ganze ist ein privat betriebenes Objekt, wo die Pächter sich einfach mal übernommen haben und das nicht wirtschaftlich betreiben können(oder wollen?). Und dafür soll die Stadt jetzt zahlen? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln über soviel Dreistigkeit.</p>
<p>Oder es ist, wie ich vermute, Teil eines “Gesamtkonzeptes”.   <br />Denn das Areal des Klub am See ist eine sog. Filetgrundstück. Mitten in der Stadt, riesengroß und mit Blick aufs Wasser. Wenn man dann die marode Kulturstätte nicht weiterbetreiben kann, dann kann man das Grundstück noch prima für Eigentumswohnungen verwenden und am Ende einen hübschen Gewinn einstreichen.</p>
<p>Lasst uns noch mal in ein, zwei Jahren über dieses Thema sprechen. Ich bin mir fast sicher, dass das dann in diese Richtung gehen wird oder bereits gegangen ist.</p>
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		<item>
		<title>Wer die Wahl hat&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:37:32 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Strausberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28.02.2010 soll ja hier in Strausberg der Bürgermeister gewählt werden.
Da gibt es mittlerweile 5 Kandidaten und der Wähler soll dann den besten für die Stadt wählen.
Nicht gerade einfach. Gerade wenn man die Kandidaten nur auf wenigen Veranstaltungen zu Gesicht bekommt. Diese Veranstaltungen kann man dann auch meistens nicht als besonders informativ bezeichnen. Es liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28.02.2010 soll ja hier in Strausberg der Bürgermeister gewählt werden.</p>
<p>Da gibt es mittlerweile 5 Kandidaten und der Wähler soll dann den besten für die Stadt wählen.<br />
Nicht gerade einfach. Gerade wenn man die Kandidaten nur auf wenigen Veranstaltungen zu Gesicht bekommt. Diese Veranstaltungen kann man dann auch meistens nicht als besonders informativ bezeichnen. Es liegt in der Natur der Sache, dass der einzelne Kandidat ein positives Bild rüberbringen möchte und entsprechend auftritt.</p>
<p>Das hilft dem Wähler nicht unbedingt bei seiner Entscheidungsfindung weiter. Aber wen wählt man nun?</p>
<p>Der Kandidat der DVU wird sicher einige Stimmen bekommen. Damit muss man leben und besonders die Gegenkandidaten, denen er die eine oder ander Stimme praktisch wegnimmt. Ich kenn den Mann. Rein menschlich gesehen ist er OK, aber die dahinter stehende Partei macht ihn dann unwählbar.</p>
<p>Und Herr Kunath als Kandidat der Linken wirft mehr Fragen auf als Antworten. Zuallererst die Frage, was die Linken geritten hat, ihn als Kandidat aufzustellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in dieser Partei nicht doch Leute gibt, die weniger farblos in der Öffentlichkeit auftreten, als er.<br />
Ich bin ja selbst kein Redegenie. Aber als Bürgermeisterkandidat sollte ich schon mich auch als Repräsentant darstellen können. Und das kann er genauso weinig wie ich.</p>
<p>Kommen wir zum Optiker Frenzel.<br />
Egal, welche Wahl ansteht, er macht mit. Was ihn dazu bewegt, kann ich mir nicht so richtig erklären, da ja meistens schon vorher erkennbar ist, dass die Stimmen nicht reichen. Na vielleicht klappt es ja mal bei irgendeiner Wahl, ich sehe ihn jedenfalls auch nicht als Bürgermeister.</p>
<p>Bleiben noch zwei im Rennen um das Bürgermeisteramt.</p>
<p>Frau Stadeler hat durchaus das Zeug zur Bürgermeisterin. Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum man einen hübschen Beamtenposten aufgibt, um Bürgermeister zu werden. Denn als Bürgermeister ist man oft genug in der Situation, in der man es keinem recht macht und dann als der Buhmann dasteht. So richtig schlau werde ich einfach nicht aus der Kandidatur.</p>
<p>Andere haben ja schon öffentlich bekundet, dass sie die Wahl von Frau Stadeler unterstützen. Ich bin mir noch nicht so sicher. Auch eine fundierte Kenntnis der Vorgänge in der Verwaltung wird nichts an den Befindlichkeiten der vielen Frauen dort untereinander ändern. Nichts gegen Frauen, aber ich selbst durfte schon einmal mit gut 50 Frauen in einer Abteilung arbeiten und habe damals immer wieder gestaunt, wie hart das da zur Sache ging.<br />
Und dann eine Frau zusätzlich an der Spitze?</p>
<p>Bleibt als letzter Kandidat Herr Thierfeld, der Amtsinhaber.</p>
<p>Er hat auch so seine Schwächen. Viele werfen ihm eine zu lasche Führung der Verwaltung vor, wobei sie möglicherweise nicht unrecht haben. Als Kommunalpolitiker sieht man das auch mit anderen Augen, da man sehr auf die Arbeit der Verwaltung angewiesen ist, um Veränderungen zu bewirken. Aber wenn man mal unsere Stadtverwaltung sich so ansieht, dann denke ich, dass diese recht gut funktioniert. Gerade wenn man bedenkt, dass da nicht unzählige Mitarbeiter beschäftigt sind. Ich habe jedenfalls kaum Klagen über die Verwaltung gehört und bisher immer gut mit den Damen und Herren zusammengearbeitet.</p>
<p>So kann ich mir auch kaum vorstellen, dass der Wähler Verwaltungsarbeit als Hauptargument für eine Bürgermeisterwahl heranziehen wird.</p>
<p>Ihn interessiert eher, wie ein Bürgermeister seine Stadt repräsentiert und wie er mit seinen Bürgern umgeht. So ein Bürgermeister muss repräsentieren können. Und da wird wohl kaum jemand dagegen sprechen, das kann Herr Thierfeld. Wenn er nun noch etwas mehr in die Verwaltungsarbeit investiert und für die Stadt vielleicht auch eigene Visionen entwickelt und durchsetzt, dann sehe ich kein Hindernis, ihn zu wählen.</p>
<p>Manchmal tun es ja auch die alten Besen noch ganz gut…</p>
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		<title>volle Einwohnerversammlung</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 22:01:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ Das Thema schien dann doch für viele aus dem Dorf interessant gewesen zu sein. Am Ende reichten die Sitzplätze nicht aus und die Leute standen bis in den Flur.
Positiv wurde auch sicher aufgenommen, dass Vertreter der Stadtverordnetenversammlung(FDP, Linke, CDU) den Weg nach Hohenstein gefunden hatten. Aber auch der Bürgermeister der Stadt war pünktlich erschienen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jensknoblich.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_1515.jpg" rel="lightbox[652]"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 5px 5px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="IMG_1515" border="0" alt="IMG_1515" align="left" src="http://www.jensknoblich.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_1515_thumb.jpg" width="244" height="164" /></a> Das Thema schien dann doch für viele aus dem Dorf interessant gewesen zu sein. Am Ende reichten die Sitzplätze nicht aus und die Leute standen bis in den Flur.</p>
<p>Positiv wurde auch sicher aufgenommen, dass Vertreter der Stadtverordnetenversammlung(FDP, Linke, CDU) den Weg nach Hohenstein gefunden hatten. Aber auch der Bürgermeister der Stadt war pünktlich erschienen. Mit Herrn Thierfeld kann man in dieser Hinsicht auch rechnen, da er bisher keine wichtige Veranstaltung im Ortsteil versäumt hat.</p>
<p>Da diese Veranstaltung in erster Hinsicht informieren sollte, waren natürlich Vertreter des Vorhabenträgers anwesend, die das Projekt “Hähnchenmastanlage” vorstellten.</p>
<p>Dabei wurde recht umfassend über die Planung informiert.</p>
<p>Neu für mich war, dass die Hähnchen später in eine Schlachterei nach Storkow geliefert würden. Bisher ging ich davon aus, dass diese bis nach Hamburg kutschiert würden.</p>
<p>Anschließend eröffnete ich die Frage- und Diskussionsrunde, die fast sachlich verlief. Fast, weil ja dem Einen oder Anderen die Emotionen ob der geplanten Anlage anzumerken waren. Einige Zwischenrufe und Gruppendiskussionen trugen sicherlich auch dazu bei. </p>
<p>Der Bürgermeister positionierte sich in seinem Redebeitrag erstaunlich klar gegen eine solche Anlage, was bei der Mehrheit der Anwesenden sicher positiv aufgenommen wurde.   <br />Aber die Diskussion zeigte auch, dass eine Mehrheit sich eher nicht zu den Befürwortern der Hähnchenmast in Hohenstein zählen würde. Auf der anderen Seite gab es aber auch Stimmen, die kein Problem darin sahen, wenn die Landfarm hier eine solche Mastanlage errichten würde. Grundtenor: Wer auf dem Dorf lebt, muss mit Gestank leben. Das war schon immer so.</p>
<p>Das sahen zum Glück nicht alle so, denn wie ein Teilnehmer ganz richtig bemerkte, hat sich ja in den letzen Jahren die Bevölkerungsstruktur auf dem Land merklich gewandelt.   <br />Der ländliche Raum dient mittlerweile vielen Städtern als Rückzugsgebiet von der Stadt. Man zieht aus den verschiedensten Gründen wieder raus aufs Land. Die meisten suchen Ruhe und die Natur, andere billiges Bauland…</p>
<p>Was mich ganz einfach an der ganzen Sache stört:</p>
<p>Da baut jemand eine Biogasanlage, die nebenbei gesagt bereits jetzt für Geruchsbelästigung sorgt, produziert Unmengen an Abwärme, die ungenutzt in die Umwelt geblasen wird. Dann kommt er auf die Idee, damit sein Betrieb rentabler wird, diese Energie zu nutzen. Und plant diese Hähnchenmastanlage.</p>
<p>Und nun sollen die Einwohner von Hohenstein für diesen unternehmerischen Lapsus einfach mal so die Nebenwirkungen einer solchen Anlage in Kauf nehmen. So etwas ärgert mich.</p>
<p>Von Herrn Piprek kam dann das Angebot, eine vergleichbare Anlage einmal zu besichtigen. Dieses Angebot wurde von einigen Einwohnern gern angenommen und auch ich werde das nutzen, um mir ein Bild zu machen. </p>
<p>So wie die Diskussion währen der Veranstaltung und auch im Anschluss lief, befürchte ich, dass das Dorf wieder einmal in zwei Lager gespalten wird. Das hatten wir ja schon mal mit dem Genmais und wird bei den unpassendsten Gelegenheiten für hitzige Diskussionen sorgen. Da bin ich mir ziemlich sicher.</p>
<p>Noch stehen wir jedenfalls ganz am Anfang des Verfahrens und es ist ungewiss wie es ausgeht.</p>
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		<title>Gefl&#252;gelmast in Hohenstein</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:24:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Einwohnerversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügelmastanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Hähnchenmastanlage]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier noch einmal ein kurzer Hinweis auf die heute stattfindende Einwohnerversammlung, die um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hohenstein stattfindet.
Es geht um das Thema “Errichtung und Betrieb einer Hähnchenmastanlage” in Hohenstein durch die Landfarm GmbH.
Dazu sind Vertreter der Landfarm eingeladen, die ihr Vorhaben näher erläutern. Ich werde dann zwei, drei Worte zum Stand des Verfahrens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch einmal ein kurzer Hinweis auf die heute stattfindende Einwohnerversammlung, die um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hohenstein stattfindet.</p>
<p>Es geht um das Thema “Errichtung und Betrieb einer Hähnchenmastanlage” in Hohenstein durch die Landfarm GmbH.</p>
<p>Dazu sind Vertreter der Landfarm eingeladen, die ihr Vorhaben näher erläutern. Ich werde dann zwei, drei Worte zum Stand des Verfahrens sagen und anschließend treten wir in die Diskussion ein.</p>
<p>Ziel dieser Veranstaltung ist, alle Bürger umfassend über das geplante Vorhaben zu informieren und so weiteren Gerüchten keine Nahrung mehr zu geben.</p>
<p>Auf der anderen Seite erhoffe ich mir eine Meinungsbildung, was die Mehrheit der Bürger in Hohenstein von der Sache hält.</p>
<p>An der Stelle vermute ich mal, dass sich die Einwohner gegen eine solche industrielle Mastanlage im Dorf aussprechen werden. Dass ich gegen eine solche Anlage bin, ist mittlerweile bekannt. Wenn mir auf dieser Veranstaltung dahingehend ein ein klares Votum entgegengebracht wird, wär das schön.</p>
<p>Denn das erleichtert dann das spätere Handeln, wenn man weiß, dass eine Mehrheit hinter einem steht.</p>
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		<title>kleiner R&#252;ckblick</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 10:51:20 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Lokalpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<category><![CDATA[Fazit]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus den Lautsprecherboxen kommen weihnachtliche Klänge, ja so sentimental bin ich auch… zumindest an Weihnachten. 
Dieses Jahr war ja sehr ereignisreich für mich.
Ende 2008 wurde ich ja als Stadtverordneter und Ortsvorsteher gewählt. So richtig ging die lokalpolitische Arbeit aber erst 2009 los. Auch verbunden mit einer erschreckend hohen Zahl an Sitzungen und Terminen, die man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Lautsprecherboxen kommen weihnachtliche Klänge, ja so sentimental bin ich auch… zumindest an Weihnachten. <img class="alignright" style="border: 0pt none; margin: 5px; display: inline;" title="image" src="http://www.jensknoblich.de/wp-content/uploads/2009/12/image1.png" border="0" alt="image" width="187" height="187" align="right" /></p>
<p>Dieses Jahr war ja sehr ereignisreich für mich.</p>
<p>Ende 2008 wurde ich ja als Stadtverordneter und Ortsvorsteher gewählt. So richtig ging die lokalpolitische Arbeit aber erst 2009 los. Auch verbunden mit einer erschreckend hohen Zahl an Sitzungen und Terminen, die man so nebenher absolviert.</p>
<p>Aber damit habe ich mich arrangiert, die Familie hoffentlich auch. <img src='http://www.jensknoblich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und was habe ich so erreichen können? Wenn man so über das Jahr Fazit zieht, dann ist es doch erstaunlich wenig, was man konkret vorzuweisen hat. Man übersieht dabei aber immer wieder, dass einem konkreten Ergebnis oft viele Gespräche, Sitzungen, Telefonate, Schreibkram vorangehen.</p>
<p>Als Ortsvorsteher habe ich eine Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, um hier im Ortsteil eine schnellere Internetanbindung zu erreichen. Da war ich übrigens der erste Ortsvorsteher, der auf diesem Weg versucht, etwas für Hohenstein zu erreichen… Man muss auch die politischen Mittel ausnutzen, die man so hat. Sonst vergessen die Strausberger irgendwann einmal, dass sie noch einen Ortsteil haben.</p>
<p>An der Umsetzung des Beschlusses wird in der Stadtverwaltung gearbeitet. Dauert halt alles etwas, wenn man sich an Richtlinien halten muss, um Fördermittel zu bekommen.</p>
<p>Und dann waren noch die kleinen Dinge, wie</p>
<p>- erstmalige Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Arbeit des Ortsbeirates<br />
- Ausreichen von Fördermitteln an den Dorfverein<br />
- Errichtung des Bolzplatzes in Hohenstein<br />
- Hilfestellung für den Förderverein Dorfkirche Ruhlsdorf wg. Fördermittel<br />
- und so manche kleine Hilfestellung, wie z.B. den Antrag auf Errichtung einer Bedarfshaltestelle zwischen Hohenstein und Ruhlsdorf zu beschleunigen.</p>
<ul></ul>
<p>Als Stadtverordneter war die politische Arbeit nicht ganz so erfolgreich. Zu oft musste man sich der Übermacht von SPD und Linke beugen, die ihren Willen mit ihrer Stimmenmehrheit einfach durchsetzte. Das ärgert mich immer wieder, gerade wenn, wie in diesem Jahr so oft geschehen, Beschlüsse durchgesetzt werden, die vor der Wahl offensichtlich den Bürger milde stimmen sollte und sehr viel Geld kosteten.</p>
<p>Ich bin aber den Mitstreitern der Offenen Fraktion sehr dankbar, dass ich in diesem Jahr sehr viel von den “alten Hasen” lernen durfte. Die Tips und Tricks der Kommunalpolitik waren wichtig und ich hätte sie nicht mal so eben im Selbststudium erlernen können.</p>
<p>Einen Teil habe ich auch gleich umgesetzt und versucht, gemeinsam mit der Offenen Fraktion entsprechende Beschlüsse herbeizuführen. So ist die Veröffentlichung der Niederschriften und Protokolle der Ausschüsse und Stadtverordnetenversammlung auf meinem Mist gewachsen.<br />
Weiterhin arbeite ich in der Lenkungsgruppe “Bürgerhaushalt” mit, die sich mit der Vorbereitung des ersten Bürgerhaushalts für Strausberg beschäftigt. Ich denke, dass der Bürgerhaushalt ein wichtiges Element ist, um dem Bürger auch in der Zeit zwischen den Wahlen mehr Mitbestimmung zu ermöglichen.</p>
<p>Und dann wurde das Jahr 2009 für mich piratisch.<br />
Ich hatte mich ja entschlossen, die Piratenpartei zu unterstützen und bin dort Mitglied geworden, was etwas mediales Echo nach sich zog.</p>
<p>Eigentlich wollte ich nur passiv mit meinem Beitrag die Piratenpartei unterstützen, habe aber dann gesehen, dass die paar “Hansels” da mehr Mitarbeit gebrauchen können. Und so zog ich los, hängte zur Wahl Plakate auf, gründete den ersten Kreisverband hier im Land Brandenburg, wurde Kreisvorsitzender, wurde Mitglied im Landesvorstand und so weiter. Bis ich an die Stelle kam, dass ich merkte, dass ich mich einfach mal übernommen hatte.</p>
<p>Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen…</p>
<p>Und nun bin ich gespannt, wie das im Jahr 2010 weitergeht. Die Arbeit in der Kommunalpolitik macht immer noch Spaß und wenn man merkt, dass man auch etwas bewegen kann, dann ist es immer eine kleine Bestätigung für die Zeit, die man sich dafür ans Bein gebunden hat.</p>
<p>Und nun ist erst einmal Pause in der Kommunalpolitik. Feiertage sind Feiertage.</p>
<p>Ich wünsche allen Lesern ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen unfallfreien Rutsch ins Neue Jahr.</p>
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