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	<title>Jens Knoblich &#187; Einwohnerbeteiligungssatzung</title>
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	<description>Ortsvorsteher in Hohenstein und Stadtverordneter</description>
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		<title>Nachtrag: Einwohnerbeteiligungssatzung</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 15:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einwohnerbeteiligungssatzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Da hatte ich doch glatt vergessen, noch den Schluss der Geschichte mit der Einwohnerbeteiligungssatzung zu erwähnen:
Nachdem ich im Hauptausschuss noch mal die Gelegenheit bekommen hatte, das mit der Unterschriftenzahl sachlich zu erläutern, waren ja plötzlich alle dafür.
Und genauso wurde dann in der letzten Stadtverordnetenversammlung abgestimmt. Somit kann sich die Stadt Strausberg nun damit rühmen, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hatte ich doch glatt vergessen, noch den Schluss der <a href="http://www.jensknoblich.de/2009/03/18/einwohnerbeteiligungssatzung-thema-im-hauptausschuss/" target="_self">Geschichte mit der Einwohnerbeteiligungssatzung</a> zu erwähnen:</p>
<p>Nachdem ich im Hauptausschuss noch mal die Gelegenheit bekommen hatte, das mit der Unterschriftenzahl sachlich zu erläutern, waren ja plötzlich alle dafür.</p>
<p>Und genauso wurde dann in der letzten Stadtverordnetenversammlung abgestimmt. Somit kann sich die Stadt Strausberg nun damit rühmen, eine wirklich bürgerfreundliche Satzung zu haben, die die Einwohnerbeteiligung regelt. Ich sehe das immer noch als eine Art Angebot an den Bürger, sich mehr für die Kommunalpolitik zu interessieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, wirklich mitreden zu können.</p>
<p>Die Einwohnerbeteiligungssatzung <a href="http://www.stadt-strausberg.de/neu/cms/upload/pdf/ortsrecht/allgemeine_verwaltung/A-08._-Einwohnerbeteiligungssatzung.pdf" target="_blank">kann hier nachgelesen werden</a>.</p>
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		<title>Einwohnerbeteiligungssatzung Thema im Hauptausschuss</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 17:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einwohnerbeteiligungssatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptausschuss]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schön, zu sehen, wenn es sich lohnt, sich zu engagieren.
Wenn ich nicht noch mal die Thematik Einwohnerversammlung aufgegriffen hätte, wäre die Vorlage ohne großes Aufsehen in der letzten Stadtverordnetenversammlung durchgegangen. Da ich ja nun dazu einen Änderungsantrag einbringen wollte, wurde das Ganze zurückgezogen und sollte noch mal im Hauptausschuss behandelt werden. Was ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schön, zu sehen, wenn es sich lohnt, sich zu engagieren.</p>
<p>Wenn ich nicht noch mal die Thematik Einwohnerversammlung aufgegriffen hätte, wäre die Vorlage ohne großes Aufsehen in der letzten Stadtverordnetenversammlung durchgegangen. Da ich ja nun dazu einen <a href="http://www.jensknoblich.de/2009/03/02/einwohnerbeteiligungssatzung/">Änderungsantrag</a> einbringen wollte, wurde das Ganze zurückgezogen und sollte noch mal im Hauptausschuss behandelt werden. Was ich im Nachhinein auch verstehe, da in der SVV einfach nicht die Zeit ist, an Formulierungen zu feilen und das Gaze ausgiebig zu diskutieren.</p>
<p>Und heute kam das Thema im Hauptausschuss noch mal auf den Tisch.</p>
<p>Für mich wurde Rederechtt beantragt, welches ich auch erhielt. Und dann hatte ich mich entsprechend vorbereitet und dazu gesprochen.</p>
<p>Mir ging es einfach um ein Zeichen, dass dem Bürger Vertrauen entgegen gebracht wird. Dass er auch merkt, dass er Mitspracherecht hat. Und das sahen die Ausschussmitglieder dann auch so.</p>
<p>Einstimmig wurde am Ende beschlossen, die Vorlage für die nächste SVV so zu ändern, dass maximal 50 Einwohner unterschreiben müssen. Ich verbuche das als Erfolg, da im Originalentwurf der Passus eine Unterschriftenanzahl von ca. 1300 Unterschriften vorsah.</p>
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		<title>Einwohnerbeteiligungssatzung</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
				<category><![CDATA[SVV]]></category>
		<category><![CDATA[direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Einwohnerbeteiligungssatzung]]></category>
		<category><![CDATA[offene Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[SVV Strausberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorlage für obigen Satzungsentwurf geistert ja schon eine Weile durch die Gremien.
An sich ist so eine Regelung, wie sich Bürger einbringen können und welche Möglichkeiten sie haben, sich Gehör zu verschaffen, erst einmal nicht schlecht.
Denn, wenn der Bürger nur dazu gut ist, am Wahltag das richtige Kreuz zu machen, dann wird sein Politikverständnis immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorlage für obigen Satzungsentwurf geistert ja schon eine Weile durch die Gremien.</p>
<p>An sich ist so eine Regelung, wie sich Bürger einbringen können und welche Möglichkeiten sie haben, sich Gehör zu verschaffen, erst einmal nicht schlecht.</p>
<p>Denn, wenn der Bürger nur dazu gut ist, am Wahltag das richtige Kreuz zu machen, dann wird sein Politikverständnis immer mehr gegen Null gehen. Was ja auch bei vielen bereits erkennbar ist. Ich denke, wenn man dem Bürger die Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen er sich aktiv am Geschehen beteiligen kann, dann steigt auch wieder die Aktzeptanz an der Politik im Allgemeinen.</p>
<p>Und nun gab es den Entwurf einer Einwohnerbeteiligungssatzung. Neben der Teilnahme an der Einwohnerfragestunde wurde darin auch dem Bürger zugestanden, Einwohnerversammlungen einberufen zu lassen.  Das sollte mit einem Antragsverfahren funktionieren, wo diesen Antrag 5% der Einwohner unterschreiben sollen.</p>
<p>Und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:<span id="more-341"></span></p>
<p>Grob gerechnet wären das hier bei der Einwohnerzahl von 26000 Einwohnern gut 1300 Unterschriften.<br />
Wenn also in einem Stadtteil oder eines Wohngebietes die Bürger der Meinung wären, dass ihre Probleme auf einer Einwohnerversammlung besprochen werden müssten, dann müssten sie ganz schön die Werbetrommel rühren, um die 1300 Unterschriften zu erhalten. Wer selbst schon einmal auf Sammelaktion gegangen ist, wird wissen, wie schwer das sein kann.</p>
<p>Nun hatten einige Stadtverordnete Zweifel daran, dass es unbedingt 5% an Unterschriften sein müssen. Im Hauptausschuss wurde das deshalb noch einmal angesprochen und ein niedrigeres Quorum vorgeschlagen. Jetzt weiß ich nicht, was die Justiziarin der Stadt genau erzählt hat. Jedenfalls wurden alle Änderungswünsche nach ihrem Vortrag wieder zurückgezogen (im Hauptausschuss). Die damals anwesenden Fraktionskollegen meinten, dass es so rüberkam, dass diese 5%-Hürde zwingend vorgeschrieben sei. Und wenn das eine Juristin erzählt&#8230;</p>
<p>Mir ließ das aber keine Ruhe. Ich hatte irgendwann auch mal gelernt zu Gesetzestexte zu lesen und hier fand ich nirgends diesen ominösen Zwang für die 5%.</p>
<p>Ein Anruf bei der Justitiarin bestätigte das dann auch. Es gibt nämlich keinen. Was sie damals den Mitgliedern das Hauptausschusses erzählt hatte, konnte auch nicht mehr so richtig ergründet werden.</p>
<p>Nun habe ich mich mal der Sache angenommen und einen Änderungsantrag erstellt, den die Fraktion auch mitträgt. Die Satzung soll am 5.3. beschlossen werden und ich hoffe, dass auch andere Fraktionen dem folgen und ungeachtet politischer Abgrenzungen diesem Vorschlag für mehr direkte Demokratie zustimmen können.</p>
<p><a href="http://www.jensknoblich.de/wp-content/uploads/2009/03/anderungsantrag-einwohnerbeteiligungssatzung-2-versiondoc.pdf">anderungsantrag-einwohnerbeteiligungssatzung-2-versiondoc</a></p>
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