Noch mal an alle Leser auf diesem Weg ein gesundes und frohes Neues Jahr!

Der Eine oder Andere wird es schon mitbekommen haben, dass ich nun den Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr leite.

Anders als in anderen Fraktionen hat das nichts mit dem zuschieben von Posten an verdienstvolle Anhänger zu tun, sondern wurde zu Anfang der Legislaturperiode durch die Fraktion so festgelegt. Die Idee stammte von Jürgen Schmitz, der vorschlug, nach einer gewissen Zeit einfach mal zu wechseln und den “Jungen” die Chance zu lassen, so einen Job auszuüben. Fand ich fair und fühle mich gleich wieder jünger. 😉

Nun zum kommenden Bauausschuss.

Mein Debüt als Vorsitzender sieht gleich nach einer längeren Sitzung aus. Momentan ist die Tagesordnung noch nicht veröffentlicht, deshalb hier kurz die Punkte, die wir besprechen werden. (Update: Hier können die Vorlagen eingesehen werden.)

Ein Themenkomplex wird die Altstadt sein. Dazu gibt es Vorlagen zum Bebauungsplan Altstadtcenter, zur Straßenplanung Müncheberger Straße, zur Öffnung der Müncheberger Straße für den Zweirichtungsverkehr, sowie die Auswertung der Verkehrszählung nach Öffnung der Großen Straße.

Beim Altstadtcenter werden der Vorhabenträger und der Planer anwesend sein und Fragen beantworten. Hier gab es auch schon Bedenken einzelner Bürger, da der gesamte Verkehr zum geplanten Center über den Buchhorst abgewickelt werden soll.

Beim Ausbau der Müncheberger Straße hat die Verwaltung bereits auf die Bürgermeinung reagiert und geht jetzt planerisch von einer Asphaltierung  der Straße aus, wo ursprünglich das Pflastern der Straße angedacht war. Hier wurde ein Lärmgutachten eingeholt, was aber jetzt auch dazu führt, dass aufgrund des zu erwartenden Verkehrs empfohlen wird, diese Straße nicht für den Zweirichtungsverkehr zu öffnen.

Über den gesamten Themenbereich lässt sich trefflich diskutieren und ich bin auf den Verlauf der Sitzung gespannt.

Überrascht war ich über eine Vorlage zum Thema Hähnchenmast in Hohenstein, wo sich ja länger nichts getan hat. Und jetzt eine Vorlage, wo man den neuen Standort der Mastanlage praktisch akzeptiert. Die muss ich mir noch mal in Ruhe durchlesen. Mir wäre es lieber gewesen, das B-Planverfahren weiter zu betreiben und somit solche Standorte wirklich festzuschreiben.

Dann haben wir mal wieder die Errichtung eines Steges auf der Tagesordnung. Diesmal für das geplante Elektroboot des Fischers. Da man dazugelernt hat, wurde hier auch vorab mit der Strausseepartnerschaft geredet, die sich zustimmend zu dem Vorhaben äußerten.

Und das nächste Solarvorhaben kündigt sich auch an. Diesmal, so wie mal vor langer Zeit eigentlich geplant und wo dieses Mammutprojekt daraus wurde, auf der alten Deponie am Grenzweg. Da macht es auch Sinn und sollte unterstützt werden.