abgewatscht

Der Gewerbeverein durfte gerade seine Anmerkungen zum Thema Umgestaltung des Marktes im Bauausschuss vortragen.

Der Bauausschuss sprach sich anschließend dafür aus, dass der Baubeginn nicht weiter verzögert werden sollte und beauftragte die Verwaltung entsprechend weiter mit den Bauvorbereitungen fortzufahren.

3 Antworten

  1. Schade, ich hätte mir erhofft, dass man nocheinmal die ganze Sache überdenkt, denn der Gewerbeverein hat schon recht (auch wenn hier leicht übertrieben wurde).

    Immerhin werden ca. 1,3 Mio ausgegeben. Mit dem Geld könnte man garantiert einen besseren Marktplatz herstellen lassen. Mir gefällt der Entwurf nicht, nun wird es aber anscheinend zum Bau kommen, schade.

  2. Da könnte ich jetzt jede Menge zu schreiben. Ich versuch mal die Kurzversion:
    Warum der Gewerbeverein jetzt so einen Druck macht, wo die eigenlich Bauphase schon angefangen hat(Ausschreibung etc.) verstehe ich nicht. Die verschiedenen Entwürfe lagen aus und wurden auf div. Bürgerversammlungen beraten.
    Somit hatte jeder ausreichend Zeit, seine Meinung dazu abzugeben.
    Verschiedene Änderungswünsche der Bürger sind auch in diesen Entwurf eingeflossen.
    Ein früherer Entwurf ist seitens der Denkmalschutzbehörde abgelehnt worden.

    An diesem Verfahren hat sich der Gewerbeverein anscheinend nicht so richtig beteiligt und möchte jetzt gern Änderungen einbringen.

    Was soll man denen sagen, die sich von Anfang an eingesetzt haben und aktiv an der Gestaltung mitgewirkt hatten?
    Die vor den Kopf stoßen und sagen, dass wir einfach noch mal anfangen?

    Und wenn wir noch mal die Planung umstoßen würden, dann würde wieder ein Jahr ins Land ziehen, bis alle Behörden zugestimmt haben.
    Mitwirkende Verbände/Behörden haben bereits im Vorjahr Geld eingeplant, um ihre begleitenden Arbeiten durchführen zu können. (Wasserverband)
    Die gucken jetzt schon schief und ich weiß nicht, was die sagen, wenn wir noch einmal verschieben.
    Für nicht in Anspruch genommene Fördermittel müssen wir Verzugszinzen zahlen. das wären für 2009 ca. 20000 Euro.

    Und zu guter Letzt:
    Aus einem Hang einen halbwegs guten Platz für die Bürger zu schaffen, ist baulich gar nicht so einfach.
    Wie der Gewerbeverein auf den Trichter kommt, dass das ein Marktplatz werden sollte, ist mir schleierhaft.

    Den Lindenplatz, der gerade auf früheren Forderungen der Gewerbetreibenden dafür geschaffen wurde, wird gar nicht angenommen.

    Ich glaube, dass man es nicht allen Leuten recht machen kann und dass wir wirklich endlich mal beginnen sollten.

  3. Das Thema ist eigentlich erschöpfend behandelt, daher nur noch ein Denkanstoß.
    Die SVV von Strausberg hat 2007 beschlossen, Stop des Vorhabens und Einholung von Bürgermeinungen.
    Gesetzlich gibt es für ein solches Vorhaben keine zwingende Rechtsvorschrift so zu handeln (siehe BauGB).
    Wegen der prädestinierten Stelle, der baulichen Langzeitwirkung und, den bestmöglichen funktionalen Effekt zu erzielen, ist diese Kür jedoch gerechtfertigt.
    Sie kann aber nicht dazu führen, dass permanenten Änderungswünschen durch die unvertretbare Zeitverzüge entstehen die auch finanzielle Mehraufwendungen mit sich bringen, unendlich nachgegeben wird.
    Schließlich wird der kommunale Miteitungsanteil (KMA)von der Gesamtbürgerschaft Strausbergs und der Fördermittelbetrag von den Steuerzahlern insgesamt getragen.
    Es ist daher sicher angemessen zu erwarten, dass auch in dieser Sache das demokratische Mehrheitsprinzip Akzeptanz findet.

    Wolfgang Winkelmann

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