Gerangel um die Poller in der Großen Straße

Als Ende 2009 in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, dass die Große Straße am Südende geöffnet werden soll, hatte ich ja schon befürchtet, dass der zusätzliche Verkehr sich nicht gerade positiv auf die Altstadt auswirken würde.

Was ja auch so eintrat.

Nun kam der Vorstoß von Herrn Tietz von den Linken(Ja genau die, die die Öffnung damals durchgedrückt hatten!), dass man doch die Poller schließen könnte, um den Durchgangsverkehr aus der Altstadt herauszubekommen. Die Bürgermeisterin nahm diese Idee auf und brachte eine Vorlage zur Beschlussfassung ein.

Leider erreichte diese Vorlage keine Mehrheit und so bleibt es, wie es ist. Der Verkehr rollt weiterhin durch die Altstadt. Ich habe diese Vorlage befürwortet, weil die prognostizierten Verkehrszahlen damals so eingetroffen sind und erheblich mehr Fahrzeuge die Altstadt nur durchfahren. Es bleibt wohl ewig ein Geheimnis des Gewerbevereins, warum dieser Durchgangsverkehr für ihre Geschäfte zuträglich sein soll.

Mit der Schließung der Poller hätten wir schlagartig eine Verkehrsberuhigung und somit den Stand von 2009 erreicht mit der Verbesserung, dass der Stadtbus da immer noch durchfahren kann.

Nun bleibt das Chaos in der Großen Straße. Aber das soll ja die ach so tolle Fußgängerzone richten… dazu später mehr.

2 Comments

  1. Mir persönlich ist es egal, wie die Lösung aussieht(Einbahnstraße wäre mein Wusch),Hautsache man kommt zu einer entgültigen Lösung.
    Einkaufen gehe ich dort sehr selten.Bin bloß gespannt wie lange wie viele Einzelhändler eine geplante Fußgängerzone durchhalten.:-/
    Sollte die Fußgängerzone kommen,und ich muß durch die Stadt flanieren, um bei meinen Banken kleinere Geschäfte zu erledigen, werde ich bei diesen kündigen. Bin gespannt, wenn das mehre machen z.B größere Geschäftskunden, was die dazu sagen.
    petrus

  2. Der Rahmen aller Möglichkeiten ist ja noch nicht ausgeschöpft. Das ist wie beim Schachspiel, es eröffnen sich immer neue Züge.
    Obwohl diese Legislaturperiode länger läuft als die bisherigen, ist auch in ihr kaum eine praktikable Lösung zu erwarten.
    Einen Charme hat die Sache, die Stadtverordneten nach der nächsten Wahl habe auch noch etwas davon. Eile ist ohnehin nicht geboten, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wurde die Restexistenz der Erde mit 30 Millionen Jahren vorausgesagt.

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